Apfelbaum auf der Streuobstwiese
 
 

Als Allianzen gut gerüstet

Die Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) stellt ein Instrument des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten dar, um Zukunftsperspektiven im Ländlichen Raum durch interkommunale Ansätze zu eröffnen.

Dies bedeutet, dass ökonomische, ökologische und soziale Potenziale der Dörfer und Städte im ländlichen Raum durch gemeinsame Projekte in Wert gesetzt oder auch neu erschlossen werden. Die Grundlage dafür bilden die Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepte (ILEK), die gemeinsam erarbeitet und auch in Kooperationsvorhaben anschließend interkommunal umgesetzt werden.

In altmühlfranken haben sich alle Kommunen des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen sowie die Gemeinde Auhausen aus dem benachbarten Landkreis Donau-Ries in drei Kommunale Allianzen zusammengeschlossen und auf dieser Grundlage ein solches ILEK entwickelt. Beginnend mit Auftaktseminaren durch das Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken an der Schule für Dorf- und Flurentwicklung in Klosterlangheim im März 2010 bis hin zur Übergabe der drei Konzepte "Altmühltal", "Fränkisches Seenland-Hahnenkamm" sowie "Rezattal-Jura" durch Staatsminister Helmut Brunner am 13. Juli 2012 auf Schloss Spielberg haben alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister mit Unterstützung weiterer Akteure aus ihren jeweiligen Kommunen unter Beweis gestellt, dass sie zur Bewältigung regionaler Herausforderungen gemeinsame Wege beschreiben wollen.

Zur Umsetzung der Inhalte ihrer drei ILE-Konzepte haben die drei Kommunalen Allianzen eine externe Begleitung vereinbart und diese Koordinierungsaufgabe zwei in der Region verankerten Büros übertragen.

dsc07808.jpgProjektarbeit Integrierte Ländliche EntwicklungProjektarbeit Integrierte Ländliche EntwicklungProjektarbeit Integrierte Ländliche EntwicklungProjektarbeit Integrierte Ländliche Entwicklung