Auf dem Weg zur Bildungsregion
 
 

Projekte aus der Bildungsregion altmühlfranken

In der Bildungsregion altmühlfranken wurde bereits eine Vielzahl an Projekten erfolgreich umgesetzt. Im Zuge der Bewerbung zur Bildungsregion wurden die im Handlungskonzept entwickelten Projekte abgeschlossen. Im Anschluss wurden dann Projektideen, die aus dem aktuellen Bedarf entstanden sind, umgesetzt.
Auch momentan laufen viele Projekte in der Bildungsregion altmühlfranken.

Umgesetzte Projekte finden Sie hier als PDF-Datei zum Download und auch über aktuell laufende Projekte können Sie sich informieren.

Für weitere Informationen zu einem Projekt können Sie uns jederzeit gerne kontaktieren. Auch wenn Sie gerne an einem Projekt mitarbeiten möchten oder eine eigene Projektidee haben, können Sie sich jederzeit an uns wenden.

Aktuelle Projekte in der Bildungsregion

Abgeschlossene und umgesetzte Projekte

Im Rahmen der Bewerbung für das Qualitätssiegel "Bildungsregionen in Bayern" wurden verschiedene Projektideen ausgearbeitet und umgesetzt, die Sie nachfolgend finden.

Gemeinsame pädagogische Veranstaltungen und schulartübergreifende Veranstaltungen
Ein Beispiel, das im Rahmen dieser beiden Projekte zu nennen ist, sind die Schulungen von Elternbeiräten und Klassenelternsprechern aller Schulen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen zum Thema Rechte und Pflichten. Diese Veranstaltungen fanden Mitte Oktober 2015 an drei verschiedenen Terminen in Gunzenhausen, Treuchtlingen und Weißenburg in Kooperation mit dem Bayerischen Elternverband statt. Weitere gemeinsame pädagogische und schulartübergreifende Veranstaltungen sind in Planung.

Informationsstelle für Eltern von Kindern und Jugendlichen bzw. für Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf
Um Eltern von Kindern und Jugendlichen und auch diesen selbst eine Möglichkeit zur Information bezüglich sonderpädagogischem Förderbedarfs zu geben, wurde dieses Projekt im Handlungskonzept mit aufgenommen. Mittlerweile gibt es eine zentrale Anlaufstelle, angesiedelt am Staatlichen Schulamt in Weißenburg, nämlich die „Beratungsstelle Inklusion“. Sie steht bei Fragen rund um das Thema Inklusion in der Schule zur Verfügung.

Kooperationsprojekte von StMAS und StMUK: Fortbildungskampagnen
Für Kindertageseinrichtungen und Grundschulen wurden 2012/2013 und 2013/2014 zwei Fortbildungen angeboten. Themen waren „Vorkurs Deutsch 240“ und „Bildungs- und Erziehungspatenschaft mit Eltern in Kindertageseinrichtungen und Schule“. In diesem Rahmen wurde auch ein weiteres Projekt umgesetzt, nämlich die gemeinsamen Anschreiben von Jugend- und Schulamt, die seitdem je nach Bedarf und Anlass weiter umgesetzt werden.

Die blaue Perle - biologische Vielfalt auf der Bühne
Mit dem Projekt „Die blaue Perle – biologische Vielfalt auf der Bühne“ wurde das Thema biologische
Vielfalt aufgegriffen. Zusammen mit 16 Schülerinnen und Schülern im Alter von 13 – 18 Jahren stellten die Mitarbeiter der Umweltstation das gleichnamige Theaterstück auf die Beine. Mitte November fanden dann fünf Vorstellungen statt. Dafür wurde die Bühne in einen brasilianischen Urwald verwandelt und dem mysteriösen Tod des Heilpfl anzenforschers Professor Ignatz Immergrün, nachdem dieser die geheimnisvolle blaue Perle entdeckt hat, auf den Grund gegangen. Die LBV-Umweltstation hat mit diesem Theaterstück an einem Wettbewerb der UN-Dekade Biologische Vielfalt teilgenommen und eine Auszeichnung bekommen.

Nahtstelle Schule - Hochschule: Ausbau des Dualen Studiums im Landkreis
Um das Angebot Dualer Studiengänge in der Region zu stärken und auszubauen, wurde das „Netzwerk Duales Studium“ gegründet. Ziel ist die Schaffung von mehr Transparenz der vorhandenen Angebote, stärkerer Information der Zielgruppen und Akquise zusätzlicher Kooperationsbetriebe. Mittlerweile gibt es, regelmäßige Informationsveranstaltungen für Abiturienten an den Schulen sowie auf der jährlichen Berufsausbildungsmesse im Landkreis einen eigenen Infostand. Zusätzlich wird das Netzwerk und das Duale Studium auf der Homepage präsentiert. Außerdem arbeitet das Netzwerk eng mit dem Landkreis Ansbachzusammen.

Bildungsarchitektur
Ziel des Projektes „Bildungsarchitektur“ war es, eine Struktur, die die Nachhaltigkeit bei der Entwicklung der Themen und die Förderung der Bildungskultur sicherstellt, zu implementieren.
Durch die neue Organisationsstruktur (siehe Aktuelles aus der Bildungsregion) konnte dieses Projekt erfolgreich umgesetzt werden.

Bildungsportal
Alle wichtigen Elemente im Bereich Bildung werden im Bildungsportal der Region altmühlfranken gebündelt und aufgezeigt. Dadurch soll die Transparenz der vorhandenen Angebote erhöht werden. Das Portal wird durch die Geschäftsstelle regelmäßig aktualisiert. Anregungen und Verbesserungsvorschläge der Nutzer sind erwünscht. Weitere Informationen zum Bildungsportal finden Sie unter www.bildung.altmuehlfranken.de.

Partnerklasse
Für Partnerklassen gibt es zwei Varianten: entweder eine Partnerklasse der Förderschule an Regelschulen oder Partnerklassen der Regelschule an Förderschulen. Das Konzept sieht vor, dass die Schüler stundenweise gemeinsam so viel Unterricht bekommen wie möglich. Umgesetzt wird das Projekt im Landkreis, indem eine 1. Klasse der Römerbrunnenschule der Lebenshilfe an der Grundschule am Limes Pfofeld-Theilenhofen am Schulort Theilenhofen gemeinsam mit der 1. Klasse
der Grundschule am Limes unterrichtet wird. Seit dem Schuljahr 2015/2016 gibt es eine zweite Partnerklasse.

Ausbau von Ganztagesangeboten zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf (Ferienbetreuung)
Um den Standortfaktor Familienfreundlichkeit in der Region zu stärken, wurde das landkreisweite Bündnis für Familie gegründet. Als eines der ersten Projekte wurde der Ausbau der ganztägigen Ferienbetreuung in Angriff genommen. Ziel hierbei war es, dass nach Möglichkeit die gesamten Sommerferien mit Betreuungsangeboten im Landkreis abgedeckt sind. Auch die Pfingstferien wurden aufgegriffen. Die Umsetzung des Projektes ist im Programmheft „Ferienbetreuung in der Region“ zu sehen, das jährlich erscheint und die Angebote der Ferienbetreuung im Landkreis umfasst. Informationen sind im Landratsamt in Weißenburg erhältlich oder unter www.altmuehlfranken.de/bildungsportal/ferienbetreuung.

Verlorene Jugendliche Fachtag
Die Fachtagung, die unter dem Thema „Jugend im Abseits? Verloren Gegangene zurückgewinnen …
durch gelebte Kooperation“ stand, fand im Mai 2013 im Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum
in Pappenheim statt. Dieser Fachtag bot neben Fach- und Impulsvorträgen sowie World Cafés auch viele Möglichkeiten zum Austausch untereinander. Vom Präventionswegweiser e.V. werden weitere Fachtage organisiert; der letzte fand im Juni 2015 statt und beschäftigte sich mit dem Thema „Elternarbeit als Netzwerkarbeit zur Erziehungs- und Bildungspartnerschaft. Elternarbeit ist keine Nebensache – oder doch?“.

Verlorene Jugendliche: Arbeitsbündnis Jugend und Beruf
Im Zuge des Handlungskonzeptes entstand auch ein Arbeitsbündnis Jugend und Beruf, um eine bessere berufliche Integration für benachteiligte junge Menschen aufbauen zu können. Hierfür wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Agentur für Arbeit. dem Jobcenter und dem Jugendamt getroffen.

Verlorene Jugendliche: Wanderausstellung
Um Jugendlichen, die sich in prekären Lebenslagen befinden, Gesicht und Stimme zu verleihen, wurde eine Wanderausstellung initiiert und durch das Projekt „Jugend(ar)mut“ ergänzt - hierfür wurden die Themen von Jugendlichen auf unterschiedliche Weise dargestellt. Die Wanderausstellung war im Frühjahr 2013 in der Senefelder-Schule in Treuchtlingen, der Mittelschule Weißenburg, der Stephani-Schule in Gunzenhausen und der Agentur für Arbeit in Weißenburg zu sehen.

Kooperationskalender
Mittlerweile ist der Kooperationskalender bei allen Schulen im Landkreis bekannt. Er hat zum Ziel, dass die Kooperation zwischen Kindertagesstätten und Grundschulen intensiviert wird. Der Großteil der Schulen setzt diesen Kooperationskalender auch um, je nach Bedarf und Möglichkeit ganz oder nur zu einem Teil. Der aktuelle Kalender ist auf der Homepage des Staatlichen Schulamtes zu finden.

Schulleiterkonferenz mit dem Thema „Kooperation Kindertagesstätte und Grundschule“
Gemeinsam mit weiteren aktuellen Themen, fand im Sommer 2015 die Schulleiterkonferenz mit dem Thema der Kooperation von Kindertagesstätten und Grundschulen statt. Auf dieser Veranstaltung wurde ein weiteres Projekt vorgestellt: Der Qualitätszirkel „Kooperation Kindertagesstätte und Grundschule. Durch diesen Arbeitskreis soll der Informationsaustausch zwischen allen am Übergang Beteiligten sichergestellt werden, ebenso wie die Kooperation weiter intensiviert werden. Im Schuljahr 2015/2016 erfolgt eine personelle Neubesetzung. 

MAP+ (Mittelschulen-Arbeitswelt-Partnerschaft „plus“)
Seit 2008 gibt es im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen das regionale MAP-Projekt der HERMANN GUTMANN STIFTUNG, das der Initiierung, Begleitung und Etablierung von Partnerschaften zwischen Mittelschulen und Unternehmen dient. Umgesetzt wird dies zum Beispiel bei den Berufsparcours, hier können in fünf- bis zehnminütigen Mini-Praktika typische Aufgaben aus verschiedenen Berufsfeldern von interessierten Schülern erprobt werden. Im Rahmen von MAP+ sollen die Projekt-Aktivitäten auch für andere Schularten - beispielsweise Real- und Förderschulen - geöffnet werden. Neben den Mittelschulen in Weißenburg, Treuchtlingen, Heidenheim und Gunzenhausen nimmt nun auch das Sonderpädagogische Förderzentrum Gunzenhausen teil; engagierte Unternehmen sind beispielsweise die Alfmeier Präzision AG, GUTMANN ALUMINIUM DRAHT GMBH, GUTMANN AG, KraussMaffei Technologies GmbH, RF Plast GmbH oder Verpa GmbH. 

Jährliche Treffen aller Grundschulen und Kindertageseinrichtungen
Das jährliche Treffen der Grundschulen und Kindertageseinrichtungen aus dem Landkreis Weißenburg- Gunzenhausen hat in der Vergangenheit bereits einige Male stattgefunden, allerdings unregelmäßig. Am 12. November 2015 sollen die Treffen nun wieder aufgenommen werden und zukünftig regelmäßig stattfinden. Dadurch soll der gegenseitige Austausch verbessert werden, genauso wie die Zusammenarbeit der Beteiligten gestärkt werden. Auch soll die Veranstaltung eine Evaluierung des Übergangs Kindertagesstätte - Grundschule möglich machen.

Lernen in der Lernwerkstatt
Ziel einer Lernwerkstatt ist es, eine anregende Lernumgebung für Kinder zu bieten, in der sie individuelle Lernwege durch eine Vielzahl von Medien und Lernarrangements entdecken können und damit eigene Erfahrungen sammeln. Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gibt es an den Grundschulen in Treuchtlingen, in Nennslingen, Pleinfeld und Pappenheim Lernwerkstätten; neu dabei ist die Grundschule in Weißenburg. Im Herbst 2015 bekam die Grundschule in Treuchtlingen jeweils einen neuen Raum für die Lernwerkstatt und für eine Lesewerkstatt. Im Rahmen des Projektes war zusätzlich eine Vernetzung der Lernwerkstätten angedacht, was durch jährliche Austauschtreffen umgesetzt wird. Durch dieses Netzwerk werden auch die Fort- und Weiterbildungsangebote für die Lernwekstattkonzeption angeboten und die Neugründung von Lernwerkstätten gefördert. Zusätzlich gibt es noch Hospitationsmöglichkeiten.

Konzerte „Podium Junger Solisten“ im Landkreis
Die Talentförderung im Landkreis soll durch die Schaffung einer angemessenen öffentlichen Präsentationsmöglichkeit für besonders begabte Musikschüler aus der Region durch das Projekt „Podium Junger Solisten“ unterstützt werden. In diesem Rahmen fand im Mai 2014 erfolgreich das erste Konzert mit rund 150 Besuchern statt. Weitere Konzerte sind in einem 2-Jahres Turnus angedacht.

Podiumsdiskussion "Roasted" 2023
Gemeinsam mit dem Kreisjugendring Weißenburg-Gunzenhausen sowie dem Kreisjugendring Ansbach, dem Stadtjugendring Ansbach und der Bildungsregion Ansbach wurde die Podiumsdiskussion "Roasted - das große Kandidatengrillen" durchgeführt. Hierbei handelt es sich um eine politische Podiumsdiskussionen mit Live-Übertragungen im Internet zur Landtagswahl. Das Podium richtet sich in erster Linie an Jungwähler. Die eingeladenen Kandidaten werden zu jugendpolitischen Themen befragt.

Ausbildungsportal
Als Ergänzung zur bewährten Jobbörse der Agentur für Arbeit wurde das Ausbildungsportal aufgebaut. In diesem Portal besteht die Möglichkeit sich über die einzelnen Ausbildungsberufe in der Region Altmühlfranken zu informieren. Jugendliche können sich damit allgemein einen Überblick in der Phase der Berufsorientierung verschaffen. Die Betriebe werden innerhalb des Portals in alphabetischer Reihenfolge angezeigt, wobei man mittels einer Suchfunktion, einer Orts- und Umkreisangabe sowie einer Freitextsuche die Informationen einschränken kann. Das Portal beinhaltet über 400 Betriebe und rund 150 verschiedene Berufe. Im Jahr 2021 wurde das Ausbildungsportal weiterentwickelt in die Berufsorientierungsplattform "Meine Zukunft Altmühlfranken", auf der Praktikums- und Ausbildungsplätze zu finden sind.

Abiturientenprogramm auf der Berufsausbildungsmesse altmühlfranken
Seit 2014 gibt es auf der jährlich stattfindenden Berufsausbildungsmesse (BAM) ein sogenanntes Abiturientenprogramm. An einem der Messestandorte legen berufserfahrene Akademiker aus bestimmten Fachbereichen in einzelnen Gesprächsrunden ihren Werdegang von Schule über Studium bis zum jetzigen Beruf dar und teilen Ihre Erfahrungen. Weitere Informationen zur Berufsausbildungsmesse und dem Abiturientenprogramm finden Sie unter bam.altmuehlfranken.de.

Einschulungsbroschüre
Die Einschulungsbroschüre bietet Eltern einen Überblick zu allen Themen der Einschulung. Neben einem Impfkalender, Tipps für die Feinmotorik oder für das Gelingen der Hausaufgaben beinhaltet die Broschüre Musik- und Sportangebote im Landkreis sowie Adressen von Logopäden, Ergotherapeuten, Frühförderstellen und Heilpädagogen. Die Einschulungsbroschüre bekommen die Eltern bei der Schuleingangsuntersuchung der Kinder, ansonsten ist sie natürlich auch über das Landratsamt erhältlich.

ComeBack - Kontakthalteprogramm für Abiturienten
Um die Bindung an den Landkreis trotz Studiums oder berufl icher Ausbildung außerhalb der Region aufrecht zu erhalten, wurde das Kontakthalteprogramm ComeBack für Abiturienten ins Leben gerufen. Kurz vor dem Abitur erhalten sie einen Brief vom Landrat mit den besten Wünschen zum Abitur und der Möglichkeit, sich für einen Online-Newsletter anzumelden. Sie bekommen dann künftig zwei bis dreimal im Jahr eine Rundmail mit Informationen zu Praktika, Werkstudentenangeboten, Stellenangeboten für Fach- und Führungskräfte sowie News zu wichtigen Entwicklungen im Landkreis. Sowohl 2014, als auch 2015 haben sich jeweils über 100 Abiturienten für das Kontakthalteprogramm angemeldet. 

BDS AzubiAkademie
Die BDS AzubiAkademie ermöglicht klein- und mittelständischen Unternehmen der Region professionellen Betriebs-Unterricht. Terminlich liegt die BDS AzubiAkademie in der Schulzeit, findet etwa alle drei Wochen statt und dauert je nach behandeltem Thema in etwa vier Stunden. Sowohl auf Ausbilder-, als auch auf Auszubildendenseite können durch die zusätzlich erlangten Qualifikationen Vorteile verbucht werden. Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen begann das erste Seminar am 25.02.2015 mit 12 Unternehmen und 36 Auszubildenden. 

Orientierungsseminar „Neuer Start für Frauen“
Das Orientierungsseminar „Neuer Start für Frauen“ fand im Landkreis erstmals im März 2015 in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit statt. Zielgruppe sind Frauen, die nach einer längeren Familienpause wieder in den Beruf einsteigen wollen. In einem 12-wöchigen Teilzeitseminar bekommen die Frauen unter anderem Kenntnisse bezüglich EDV, Zeitmanagement, Bewerbung, Kommunikation & Körpersprache vermittelt. Ergänzt wird das ganze durch eine Praktikumsphase, in der Kenntnisse angewendet und Kontakte geknüpft werden können. Im Frühjahr 2016 fand das Orientierungsseminar erneut statt.

Broschüre „Integrationsangebote im Landkreis“
In der Broschüre „Integrationsangebote im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen“ werden zahlreiche Ansprechpartner genannt. Zudem gibt es ein Verzeichnis der Integrationskursträger und einen Kalender mit den aktuellen Angeboten. Eine neue, leicht veränderte, Auflage ist noch für 2015 geplant.

Modellprojekt „Fit für Deutschland - fit für den Beruf“
Im Mai 2015 startete das Modellprojekt „Fit für Deutschland – fit für den Beruf“. Ziel dieses Projektes war es, eine Gruppe junger, nicht mehr schulpflichtiger Asylbewerber für die Aufnahme in den ersten Arbeitsmarkt zu befähigen. Daran beteiligt waren 26 Asylbewerber aus Treuchtlingen. Durchgeführte Maßnahmen waren ein Deutschkurs mittels Sprachnotarzt, weitere Deutschförderung mittels ehrenamtlicher Sprachförderer, Profiling - zur Erfassung der Fähigkeiten und Kenntnisse - sowie eine berufliche Orientierung und Berufsinformationen (mit Hilfe der Agentur für Arbeit und der Ausländerbehörde).

Azubi für einen Tag
Zusammen mit den Wirtschaftsjunioren Weißenburg und der Mittelschulen-Arbeitswelt-Partnerschaft findet das Projekt „Azubi für einen Tag“ an und mit der Mittelschule Weißenburg statt. Schüler der Ganztagsklasse bekommen dabei die Möglichkeit für einen Tag in einem Betrieb in die Rolle eines Azubis zu schlüpfen. Ziel ist es, dass die Schüler, neben der Sammlung erster Erfahrungen, Interesse für die Arbeitswelt entwickeln und konkrete Vorstellungen bekommen. Weitere positive Effekte bringt der erste Kontaktaufbau zwischen Schülern, Auszubildenden und Ausbildern: er soll dabei helfen, eine Praktikumsstelle zu finden und die Entscheidung für den „richtigen“ der drei berufsorientierenden Bereiche (Wirtschaft, Technik und Soziales) erleichtern. Die Umsetzung erfolgt als schulische Veranstaltung während des Nachmittagsunterrichtes in den Betrieben. Die Betreuung im Betrieb erfolgt durch einen geeigneten Auszubildenden - also von Jugendlichen für Jugendliche.

Berufsausbildungsmesse altmühlfranken (BAM)
Mit großem Erfolg wurde die landkreisweite Berufsausbildungsmesse erstmals im November 2013 durchgeführt. Bereits jetzt hat sich die Messe als feste Größe für die Nachwuchsgewinnung etabliert.
Ziele dieser Veranstaltung sind die Nachwuchssicherung in Altmühlfranken, das Aufzeigen der Vielfalt der regionalen Ausbildungsangebote sowie die Einbindung von Klein- und Kleinstbetrieben. Die Berufsausbildungsmesse findet jährlich statt. Am Messetag können interessierte Besucher Unternehmen aus dem Landkreis an insgesamt drei Standorten (Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg) kennenlernen und sich informieren. Alle Messestandorte sind mit einem Pendelbus problemlos erreichbar.

FabLab
Ein FabLab (fabrication laboratory) ist eine offene Werkstatt mit hochtechnischen Geräten, die Raum zum Selbermachen bietet. Beispiele für mögliche Maschinen wären Lasercutter, 3D-Drucker oder CNC-Fräsmaschinen. Die Werkstatt bietet sowohl für Jugendliche und Schulklassen, als auch für Familien oder andere neugierige Tüftler und Techniker allerhand zum Entdecken. Durch das FabLab würde sich im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ein weiteres Angebot im Sinne der MINT-Förderung bieten.