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Das Natur- und Umweltprogramm des Landkreises

Im Natur- und Umweltprogramm werden die aktuellen und die nachhaltig laufenden Projekte des Landkreises aus den Bereichen „Umwelt- und Naturschutz”, „Klimaschutz” und „Umweltbildung” zusammengefasst – über Artenhilfsmaßnahmen, Landschaftspflege, Streuobsttag 2019 und die Biodiversitätsprojekte „Naturnahes öffentliches Grün“ und „Lebensraum Mittelfränkische Altmühl“ bis hin zur E-Mobilität, „Grünen Hausnummer“ und dem Freiwilligen Ökologisches Jahr für junge Menschen sowie Bildungsangeboten aus den Bereichen Abfallwirtschaft und Naturschutz.

Anfang November 2018 wurde das Natur- und Umweltprogramm für 2019 vorgestellt. Neben Projekten, die zum Teil seit Jahren verfolgt und dem Nachhaltigkeitsgedanken Rechnung tragend weitergeführt werden, werden auch für 2019 neue Projekte gestartet:

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Aus dem Bereich Klimaschutz:

„50/50“-Junior – Sensibilisierung für Energiesparen in Kitas“  
Die Maßnahme soll zur Reduktion des Energieverbrauchs im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen beitragen und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Gleichzeitig können Kinder und Jugendliche nachhaltig für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Energie und natürlichen Ressourcen sensibilisiert und trainiert werden. Der Name der Maßnahme rührt daher, dass die durch den sparsamen Umgang eingesparten Kosten hälftig zwischen dem Träger und der Einrichtung selbst geteilt werden. Das heißt 50 % der durch bewusstes Nutzerverhalten jährlich eingesparten Energie- und Wasserkosten stehen der jeweiligen Einrichtung als Prämie beispielsweise zur Anschaffung von Lehrmaterial oder dergleichen zur Verfügung und 50 % verbleiben beim Träger. „Fifty-Fifty“ gibt es seit vielen Jahren, vor allem in Großstädten und in Schulen. Innovativ ist dagegen die Durchführung in einem Landkreis in Kitas. Geplant ist, eine Kooperation mit Energieberatern, Stadtwerken und Kitas sowie ein Beratungs- und Controlling-Programm im Landkreis für teilnehmende Kitas aufzubauen. Arbeitsmaterialien für Kinder sollen erarbeitet und Kitas ermutigt werden daran teilzunehmen.

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Aus dem Bereich Umwelt- und Naturschutz:

Bekämpfung des Orientalischen Zackenschötchens (Invasive Art) Das Orientalische Zackenschötchen ist eine gebietsfremde Art, die sich expansiv entlang von Straßenrändern und Gräben ausbreitet. Die nahezu einzige Möglichkeit ökologisch wertvolle, artenreiche Lebensräume und Biotopflächen vor einer Überwucherung durch diesen invasiven Neophyten zu bewahren, ist es, zu verhindern, dass sich das Zackenschötchen dort ansiedeln kann. Besonders gefährdet sind Magerrasen und thermophile Saumstrukturen. Zur Sensibilisierung soll ein Flyer erstellt werden und die Bestandssituation durch Kartierung von Wuchsorten und Sammeln von Fundortmeldungen ermittelt werden. Zudem sind Maßnahmen, wie Ausstechen und Mahd vorgesehen.

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