altmühlfranken. Der starke Süden.

Ansprechpartner

Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege
Bahnhofstraße 2
91781 Weißenburg i. Bay.
Tel.: 09141 902-322
Fax: 09141 902-7322
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Fruchtige Vielfalt

Cronheim
Schmetterling auf der Streuobstwiese
Mosterei in Heidenheim
Streuobstwiese bei Thalmannsfeld
Obstbäume in Theilenhofen
Obstbäume in Theilenhofen

Streuobstbestände gehören auf Grund ihrer Strukturvielfalt zu den wertvollsten Lebensräumen für Tiere und Pflanzen. Bis zu 5000 Arten können hier vorkommen. Die Obstbaumbestände in altmühlfranken sind lebende Zeugnisse traditioneller ländlicher Lebensformen.

Unter Streuobstbeständen versteht man im Allgemeinen großwüchsige Bäume verschiedener Obstarten, -sorten und Altersstufen, die an Ortsrändern, auf Feldern, Wiesen und Weiden in unregelmäßigen Abständen „gestreut” stehen. Zum Streuobst werden aber auch Einzelbäume an Wegen, Straßen und Böschungen, kleine Baumgruppen, Baumreihen sowie auch flächenhafte Anlagen mit eher regelmäßigen, aber weiten Pflanzabständen gezählt. Die typische Baumform des Streuobstbaumes ist der Hochstamm.

Seit Jahrhunderten prägen Streuobstflächen entscheidend das Landschaftsbild und haben damit sehr wichtige gestalterische Funktionen im Ortsbereich und in der Landschaft übernommen. In Schnittkursen lernt man selbst, das Wachstum der Streuobstbäume zu unterstützen.

Kulturlandschaft schützen – Vielfalt erhalten

Die wirtschaftliche Bedeutung des Streuobstbaus hat im Zuge der Intensivierung der Landwirtschaft stark abgenommen. Die Verwertung von Streuobst ist daher wichtig für den Erhalt der Streuobstwiesen. Die Neuanlage, Erhaltung und Pflege von Streuobstbeständen wird durch staatliche Programme gefördert. Insbesondere das Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) des Bayerischen Staatsministeriums für Landwirtschaft und Forsten und das Vertragsnaturschutzprogramm (VNP) des Bayerischen Staatsministeriums für Landesentwicklung und Umweltfragen bieten finanzielle Unterstützung. Im Rahmen von Dorferneuerung und Flurneuordnung werden ebenso Einzelmaßnahmen gefördert. Die Erhaltung historischer Obstsorten ist zudem Teil des Natur- und Umweltprogramms des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen.

Über die Fördermaßnahmen informieren vor allem die Ämter für Landwirtschaft und Forsten, die unteren Naturschutzbehörden an den Landratsämtern, die örtlichen Landschaftspflegeverbände oder die Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege zu beziehen.


Apfelbäume bei Cronheim

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zu den Schnittkursen


Schmetterling auf der Streuobstwiese

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zum Naturschutzgebiet Buchleite in Markt Berolzheim


Natur- und Umweltprogramm 2012

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zum Natur- und Umweltprogramm


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