Beim Huhnertanz
 
 

Auf gehts zur Körwa!

Von April bis November wird in altmühlfranken Kirchweih gefeiert. Egal ob von der örtlichen Feuerwehr, dem Sportverein oder dem Gasthaus organisiert: Die Kirchweih hat einen festen Platz im Bewusstsein und in der gelebten Alltagskultur von altmühlfranken.

Die „Körwa”, „Kerwa” oder „Kirwa” – in nahezu jedem Ort in altmühlfranken mit einem anderen Dialektbegriff versehen – gehört zur regionalen fränkischen Brauchtumsvielfalt, die nun aber nicht mehr in jeder Region so stark aktiv gelebt wird wie gerade hier auf dem Jura, an Altmühl, Rezat und im Seenland.

Dass die Kirchweihfeste einen starken Anker der Verwurzelung der Menschen mit altmühlfranken darstellen, fällt besonders in der Bewahrung der Bier- und Wirtshauskultur auf. Hier stärken die heimischen Brauereien nicht nur die Wirtschaftskraft, sondern sie sind auch bedeutender Träger dieser altmühlfranken prägenden Kultur.

Mitfeiern mit dem Kirchweihkalender

Mit dem Kirchweihkalender macht die Zukunfts­initiative altmühlfranken Einheimische und Gäste auf die zahlreichen Kirchweihfeste und die damit verbundenen – vielerorts heute noch gelebten – alten Traditionen und Bräuche in der Region aufmerksam.

Kirchweih-Paaranstossen.jpgBeim Kirchweihbaum-AufstellenBräuche zur Kirchweih: der Körwa-BärGruppenbild beim HuhnertanzDer Kerwabär ist los