Kaffeepause in Weißenburg
 
 

Feuchtgebiet an der Anlauter

Das Schutzgebiet stellt einen Komplex aus Nasswiesen, verschilften Nasswiesen, Hochstaudenfluren, Großseggenbeständen und Eschen-Erlen-Aufwuchs dar.

Im Osten des Landkreises auf der Hochfläche der Südl. Frankenalb, dem sog. Weißenburger Jura, liegt das ca. 6 ha große Feuchtgebiet an der Anlauter zwischen den Gemeinden Pfraunfeld und Nennslingen, das eine Seltenheit im Bereich der Albhochfläche darstellt. Der Weißenburger Jura ist sowohl dem Feriengebiet „Fränkisches Seenland“ als auch dem „Naturpark Altmühltal“ zugeordnet und lädt zu ausgedehnten Wanderungen ein.

Ein Erlen-Eschen-Bestand mit Unterwuchs aus stickstoffliebenden Hochstauden schließt den langgezogenen Bestand im Westen ab. Flächiger Erlen-Eschen-Aufwuchs stockt in der Bestandsmitte. Es handelt sich zum Teil um auf den Stock gesetzte Bestände. Unterwuchs ist wechselnd hochstauden-, seggenreich, kleinflächig bruchwaldähnlich.

Zwischen den beiden Feldgehölzen hat sich eine Schlangenknöterich- und seggenreiche Kohldistelwiese entwickelt, die noch gemäht wird.

Um den östlichen Erlen-Eschen-Aufwuchs und im Anschluss nach Osten sind flächige Schilfbestände aus den ehemaligen Nasswiesen durchgewachsen. In ihnen entwickelt sind Nasswiesenreste, Sumpfseggenrieder und Mädesüßhochstaudenfluren.

Lage

Von Weißenburg kommend auf der B 13 Richtung Eichstätt, Abzweig ca. 2 km nach Weißenburg auf die St 2228 (Deutsche Limesstraße) Richtung Oberhochstatt – Burgsalach – Nennslingen – Pfraunfeld.
Keine ausgewiesene Parkmöglichkeit. Empfohlen wird Parken im Ort, anschl. zu Fuß oder per Rad in südöstl. Richtung auf Flurbereinigungsweg zum Feuchtgebiet.
Bushaltestelle in Pfraunfeld.

Nächster Bahnhof

Bahnhof Weißenburg (DB)
Bismarckanlage 20
91781 Weißenburg i. Bay.
Tel.: 0800 1507090