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Coronavirus: Informationen und Soforthilfeantrag für Unternehmen

Als Wirtschaftsförderung des Landkreises nehmen wir die durch das Coronavirus für unsere Unternehmen, Hotellerie- und Gastronomiebetriebe sowie die weiteren touristischen Leistungsträger entstandene Problemlage sehr ernst. Nachfolgend haben wir die von offiziellen Stellen verfügbaren Informationen für Sie zusammengefasst.

Impfungen gegen das Coronavirus im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gibt es für Impfwillige weiterhin verschiedene Möglichkeiten, eine Impfung gegen das Coronavirus zu erhalten. Neben den Angeboten der niedergelassenen Ärzte bietet das Impfzentrum Altmühlfranken in Gunzenhausen verschiedene Sonderimpfaktionen für impfwillige Personen ab 12 Jahren an. Vulnerable Personengruppen können zudem bereits Auffrischimpfungen erhalten.

Weitere Sonderimpfaktionen

Impfwillige können weiterhin die folgenden Sonderimpfaktionen des Impfzentrums ohne Termin und Voranmeldung nutzen:

- Feierabendimpfung mit Moderna (ab 12 Jahren)

   JEDEN Montag, 16.00-19.00 Uhr

- Feierabendimpfung mit Johnson&Johnson (ab 18 Jahren)

   JEDEN Dienstag, 16.00-19.00 Uhr

- Feierabendimpfung mit Biontech (ab 12 Jahren)

   JEDEN Donnerstag, 16.00-19.00 Uhr (ab dem 02.09.2021)

   JEDEN Freitag, 15.00-19.00 Uhr

 

Bei allen Sonderimpfaktionen des Impfzentrums ist es nicht notwendig, gleich zu Beginn vor Ort zu sein, da genügend Impfstoff vorhanden ist. Das Impfzentrum bittet dies zu beachten, da es andernfalls zu längeren Wartezeiten kommen könnte.

Auch niedergelassene Arztpraxen bieten weiterhin Impfungen gegen das Coronavirus an.

Corona-Testmöglichkeiten im Landkreis

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gibt es verschiedene Testmöglichkeiten. Eine Übersichtskarte aller Corona-Testmöglichkeiten im Landkreis finden Sie hier.

Härtefallhilfe ergänzt die bestehenden Corona-Hilfsprogramme

Ziel der Härtefallhilfe ist es, diejenigen Unternehmen und Selbständigen zu unterstützen, die aufgrund von speziellen Fallkonstellationen in den bestehenden Hilfsprogrammen von Bund und Ländern nicht berücksichtigt sind, die grundsätzlich aber förderwürdige Fixkosten aufweisen und deren wirtschaftliche Not eindeutig durch die Corona-Pandemie bedingt wurde.

Die Härtefallhilfe wird auf der Basis einer Einzelfallentscheidung in Form einer Billigkeitsleistung im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel gewährt. Auf die Gewährung der Leistungen besteht kein Rechtsanspruch.

Die Antragsfrist endet am 31. Oktober 2021.

Alles auf einen Blick

Neustarthilfe Plus für von der Corona-Krise stark betroffenen Soloselbständigen

Wir haben die Neustarthilfe erweitert und verbessert: Mit dem neuen Programm Neustarthilfe Plus werden weiterhin Soloselbstständige, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, unständig Beschäftigte sowie kurz befristete Beschäftigte in den Darstellenden Künsten bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie unterstützt. Dazu wurde der Vorschuss (Betriebskostenpauschale) auf maximal 4.500 Euro für Soloselbstständige und Ein-Personen-Kapitalgesellschaften und auf bis zu 18.000 Euro für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften im gesamten Bezugszeitraum erhöht.

Zunächst kann die Neustarthilfe Plus nur per Direktantrag im eigenen Namen beantragt werden. Die Antragsfrist endet am 31. Oktober 2021.

Neustarthilfe für von der Corona-Krise stark betroffenen Soloselbständigen

Soloselbständige, die im Rahmen der Überbrückungshilfen III keine Fixkosten geltend machen, aber dennoch stark von der Corona Krise betroffen sind, können seit dem 16.2.2021 einmalig eine Neustarthilfe von bis zu 7.500 € erhalten. Das Bundesministerium für Finanzen und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie teilen mit, dass Soloselbständige, die im Rahmen der Überbrückungshilfen III keine Fixkosten geltend machen, aber dennoch stark von der Corona Krise betroffen sind, einmalig eine Neustarthilfe von bis zu 7.500 € erhalten können.

Die Antragsfrist für Erst- und Änderungsanträge wurde bis zum 31. Oktober 2021 verlängert. Seit dem 17. Juni 2021 können Sie Änderungsanträge auf Direktanträge und seit dem 20. August 2021 Änderungsanträge durch prüfende Dritte stellen.

Informationen zur Antragsstellung!

Die Service-Hotline der Agentur für Arbeit informiert Selbstständige sowie Künstlerinnen und Künstler. Rufen Sie an, wenn Sie finanzielle Hilfen zur Sicherung Ihres Lebensunterhalts benötigen und/oder Informationen zu Hilfsprogrammen des Bundes und der Länder suchen.

Sie erreichen die Service-Hotline für Selbstständige von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr:

0800 4555 521 

Überbrückungshilfe III Plus für Betriebe

Mit der Überbrückungshilfe III Plus unterstützt die Bundesregierung auch weiterhin Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler aller Branchen mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Millionen Euro im Jahr 2020 (Grenze entfällt für von Schließungsanordnungen auf Grundlage eines Bund-Länder-Beschlusses direkt betroffene Unternehmen sowie Unternehmen der Pyrotechnikbranche, des Großhandels und der Reisebranche). Die Bedingungen entsprechen denjenigen der Überbrückungshilfe III. Neu ist eine „Restart-Prämie“, die denjenigen Unternehmen eine Personalkostenhilfe bietet, die im Zuge der Wiedereröffnung Personal schneller aus der Kurzarbeit zurückholen, neu einstellen oder anderweitig die Beschäftigung erhöhen. Die Restart-Prämie kann alternativ zur Personalkostenpauschale beantragt werden. Besonders von der Pandemie betroffene Unternehmen wie die Reisebranche oder die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft können zusätzliche Förderungen beantragen. Bei Erstantragstellung werden Abschlagszahlungen in Höhe von 50 Prozent der beantragten Förderung gewährt (maximal 100.000 Euro pro Monat bzw. insgesamt bis zu 300.000 Euro).

Anträge können bis zum 31. Oktober 2021 gestellt werden.

Überbrückungshilfe III für Betriebe

Mit der Überbrückungshilfe III werden Unternehmen, Soloselbständige und Freiberufliche aller Branchen mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Millionen Euro unterstützt, die im Zeitraum von November 2020 bis Juni 2021 einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 verzeichnen können. Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte.

Anträge können bis zum 31. Oktober 2021 (Frist verlängert) gestellt werden. Änderungsanträge können seit 27. April 2021 gestellt werden.

Eine Antragstellung ist wie auch die Überbrückungshilfe I und II ausschließlich online und nur über einen „prüfenden Dritten“, wie Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwalt, möglich. Ausgenommen sind Solo-Selbständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen. Sie können den Antrag selbst stellen – ohne prüfenden Dritten. Zwingend erforderlich für die Authentifizierung im Direktantrag ist ein ELSTER-Zertifikat. Sollten Sie noch kein Zertifikat besitzen, können Sie dieses über das ELSTER-Portal beantragen.

Fragen und Antworten zu den Überbrückungshilfen!

Beratungs-Hotline: 089 5116-1111

Hilfsprogramm für freischaffende Künstlerinnen und Künstler

Im Rahmen des Soloselbständigenprogramms können seit dem 18. Dezember 2020 Finanzhilfen in Form eines fiktiven Unternehmerlohns zur Sicherung des Lebensunterhalts in Höhe von monatlich bis zu 1.180 € für die Monate Oktober bis Dezember 2020 elektronisch beantragt werden. Die Antragstellung ist rückwirkend und bis zum 31. März 2021 möglich.

Übersicht der Hilfsprogramme!

Bundesprogramm sichert Ausbildungsplätze

Um die Folgen der Covid-19-Pandemie auf den Lehrstellenmarkt abzufedern, hat die Bundesregierung Hilfen in Millionenhöhe beschlossen. Das Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" sieht Maßnahmen von insgesamt 500 Millionen Euro für kleine und mittlere Unternehmen in den Jahren 2020 und 2021 vor. Gefördert werden Betriebe mit bis zu 249 Beschäftigten, die eine Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen oder in den bundes- und landesrechtlich geregelten praxisintegrierten Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen durchführen.

Nähere Informationen zum Förderprogramm!

Coronavirus-Hotlines des Freistaats für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen:

Bürgertelefon des Freistaates  Bayern - 089 122 220 (täglich von 8-16 Uhr)

Coronavirus-Hotline des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit:
09131/6808-5101 (Mo - Fr: 8:00-18:00 Uhr, Sa:10.00-15.00 Uhr) 

Coronavirus-Telefon-Hotline des Kultusministeriums:
089/2186-2971

Coronavirus-Hotline des Wirtschaftsministeriums für Unternehmen:
089/2162-2101 (Mo.–Do.: 07:30–17:00 Uhr, Fr.: 07:30–16:00 Uhr)

Weitere Informationen für Unternehmen

Antrag auf Steuererleichterungen

Fördermittel des Bundes:

Hotline für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus: 030/18615-1515

Hotline zu Fördermaßnahmen: 030/18615-8000

LfA Förderbank Bayern:

LfA-Förderberatung, Telefon 089- 21 24-10 10, E-Mail: info@lfa.de

Regionalbüro Nürnberg, Herr Holger Tietze Tel.: 0911/81008-0; nuernberg@lfa.de

KfW-Corona-Hilfe: Kredite für Unternehmen

Programme der Bayerischen Beteiligungsgesellschaft

Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern"

Agentur für Arbeit:

Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Ansbach-Weißenburg:
Zur Erstberatung wenden Sie sich bitte an Ihren persönlichen Ansprechpartner oder an die regionale Hotline 0800/45555-20

Entschädigung bei Tätigkeitsverbot oder Quarantäneanordnung