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Familien in Corona-Zeiten: Eine Herausforderung

Die Corona-Pandemie bedeutet für unsere Gesellschaft und insbesondere für die Familien große Belastungen und bringt so manch gut gesteuertes Familienschiff ins Wanken.

Folgende Informationen stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung, damit Familien Ansprechpartner vor Ort auf einen Blick finden. Des Weiteren gibt es für Familien eine Reihe von Unterstützungs- und Entlastungsmöglichkeiten, deren konkreter Inhalt über die Links einsehbar ist.


Diese Ansprechpartner und Beratungsstellen haben den Publikumsverkehr zeitweise während der Pandemie eingeschränkt, sind aber weiterhin besetzt und für Sie erreichbar:


Schulen


Schwangerenberatungsstellen

  • Finanzielle Unterstützung für Familien
    Auch Familien erhalten finanzielle Unterstützungsleistungen aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie. Auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales erhalten Sie einen Überblick über Unterstützungsleistungen und über häufig gestellte Fragen. Darüber hinaus hat die Bundesregierung im Rahmen des Sozialschutz-Pakets den Kinderzuschlag kurzfristig umgestaltet („Notfall-KiZ). Dadurch erhalten möglichst viele Familien finanzielle Unterstützung, wenn sie derzeit Einkommen einbüßen müssen. Nutzen Sie den Antrag zum Notfall-KiZ, wenn Ihr Verdienst nicht mehr für den Lebensunterhalt Ihrer Familie ausreicht.
    Außerdem ergänzt das Sozialschutz-Paket die Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II: Egal ob Sie selbstständig oder in Kurzarbeit sind, besteht die Möglichkeit, Hilfen in Form von Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende zu erhalten.

    Eltern in Bayern müssen zudem für die drei Monate – Mai bis einschließlich Julikeine Kindergarten- oder Kita-Gebühren bezahlen, solange diese wegen der Corona-Krise geschlossen sind und eine Notbetreuung nicht in Anspruch genommen wird.
  • Schwangerschaft und das neuartige Coronavirus

    Die Schwangerschaft ist eine aufregende Zeit, in der sich unter die Vorfreude nicht selten auch Sorgen und Ängste mischen – und viele Fragen. Das gilt ganz besonders für eine so außergewöhnliche Zeit, wie wir sie im Moment erleben. Viele Schwangere fragen sich, ob das neuartige Coronavirus Auswirkungen auf ihre Schwangerschaft und das Baby haben kann und was die derzeitigen Kontaktbeschränkungen für die Geburtsvorbereitung, die Geburt und die Zeit des Wochenbetts bedeuten. Hier finden Schwangere weitere Informationen dazu.

  • Vorsorgeuntersuchungen U6-U9
    Wegen der aktuellen Corona-Pandemie sollten und dürfen Sie als Eltern die Vorsorgeuntersuchungen U6 bis U9 für Ihre Kinder in Absprache mit Ihrem Kinder- und Jugendarzt zunächst verschieben, um nicht dringende Arztbesuche zu vermeiden. Die Untersuchungen werden auch nach den eigentlich vorgesehenen Zeiträumen noch von den Krankenkassen bezahlt, wenn sie bis spätestens Ende September 2020 nachgeholt werden. Bitte vereinbaren rechtzeitig einen Termin. Die U2 bis U5 sowie alle empfohlenen Impfungen sollten jedoch zeitgerecht durchgeführt werden. Weitere Infos finden Sie unter Kinderärzte im Netz.

  • Sorge- und Umgangsrecht während der Corona-Pandemie
    Aufgrund der Corona-Pandemie wird das öffentliche Leben stark eingeschränkt und es gilt die dringende Empfehlung, soziale Kontakte möglichst zu vermeiden. Für Kinder fühlt sich die Zeit bereits jetzt wie eine Ewigkeit an. Daher sollte klar sein: Die Rechtsordnung verbietet den Umgang des Kindes mit beiden Elternteilen nicht!
    Können die getroffenen Umgangsregelungen nicht eingehalten werden, müssen alternative Möglichkeiten gefunden werden. Gelingt es nicht, eine gemeinsame Lösung zu finden, können sich Eltern weiterhin mit der Bitte um Vermittlung an das Jugendamt wenden.
    Eine Verweigerung des Umgangs ist ausnahmsweise nur dann in Ordnung, wenn ein Kind oder ein Elternteil oder sonstige Personen aus dem Umfeld mit dem Virus infiziert sind. In diesen Fällen ist der Kontakt für zwei Wochen untersagt. 
    Die Interessen der Kinder stehen trotz vorhandener Elternkonflikte im Vordergrund. Die Kinder können bei der Suche nach Lösungen je nach Alter und Entwicklungsstand einbezogen werden. Kinder haben oft die tollsten Ideen. Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage des Bundesjustizministeriums.

  • Tipps und Empfehlungen speziell für Familien in der Corona-Krise
    Das Zentralinstitut für Ehe und Familie in der Gesellschaft (ZFG) der Universität Eichstätt-Ingolstadt hat dazu eine umfassende Broschüre herausgegeben, die wertvolle Tipps geben kann.

  • Mehrsprachige Informationen zum Corona-Virus 
    In der Integreat-App werden Informationen zum Corona-Virus über die beiden Zugänge Altmühlfranken und Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen in den Sprachen Englisch, Arabisch und Rumänisch zur Verfügung gestellt. Die Nutzer erhalten Handlungsempfehlungen zum Schutz vor dem Corona-Virus, das Verhalten bei Symptomen und die zehn wichtigsten Hygienetipps.
    Weiterführende Informationen in anderen Sprachen sind auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts, der Bundesregierung, dem Bundesgesundheitsministerium und der World Health Organization zu finden.

Im Folgenden finden Sie Ideen und Tipps, die den Familienalltag in der aktuellen Situation erleichtern und gelingen lassen.

  • Als Familie stark bleiben!
    Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) gibt viele Vorschläge, wie Sie als Eltern in der derzeitigen Situation entspannt und gelassen bleiben, wie Sie gemeinsam etwas Schönes tun können und wo Sie Dinge finden, die Ihnen Hoffnung geben.

  • „Spielwiese Alltag“: Wie sie das Spielen in den Alltag integrieren können
    Für Erwachsene gehören „Spielen“ und „Alltagspflichten“ zu zwei verschiedenen Welten – für Kinder nicht! Hier erhalten Eltern Tipps, wie sich Spielen und Alltag gut miteinander verbinden lassen.

  • Beschäftigungsideen für jedes Alter
    Auf der Website der Zeitschrift „Eltern“ ist eine Vielzahl der besten Spiel- und Beschäftigungsideen für alle Altersgruppen zusammengetragen – viel Spaß beim Ausprobieren!

  • Mit Familie und Freunden in Kontakt bleiben 
    Die aktuellen Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverbote machen es Kindern momentan leider nicht möglich, beispielsweise ihre Großeltern oder Freude zu sehen. Webhelm ist ein medienpädagogisches Informationsangebot, welches umfassende Tipps und Anregungen dazu gibt, wie Ihnen online Medien bei der aktuellen Lebenssituation der Kinder helfen können.