Frühjahrsputz 2020 Wengen
 
 
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Gedanken beim Müllsammeln im Weißenburger Stadtwald

Frühjahrsputz am 13. und 16. April (8.30-11.30 und 10.00-12.30)

Um 8:30 Uhr ging es am 13.04. los. Mit dem Rad zur Strasse, die zum Araunerskeller führt, und zu Fuß über das Bächchen hoch zum Hang unterhalb des B2 Parkplatzes Richtung Eichstätt, war ich bestens aufgewärmt, um ein bißchen zu kraxeln: denn dort gibt es ein erhebliches Müllaufkommen. Im Rahmen des „Frühjahrsputz in Altmühlfranken“, einer Aktion des Landratsamtes Weißenburg-Gunzenhausen, nahm ich mich heute dieses Ortes an.
Neben den üblichen Plastiktüten, -flaschen, Dosen, leeren Fischkonserven, Käsepackungen und Schraubdeckelgläsern fand sich ein Spielzeugmännchen, ein Kanister, eine Spülbürste und eingetütetes „Unappetitliches“. Das unwegige Gelände machte es mir nicht leicht, und da ich alleine war, musste der Müll an den ganz steilen Stellen schlicht liegen bleiben. Dass der Ort zum Müllsammeln auch sonst nicht ganz ungefährlich ist, zeigten mir hinab geworfene Betonrohre und in Beton eingelassene Stahlrohre. Das Witzigste was ich fand, war ein paar Herrenschuhe, die vom Profil her gar nicht mal so schlecht waren: Krimiautorinnen her gehört! Auch hier kann man, bei entsprechender Phantasie, Nervenkitzel erleben.

Insgesamt, wie ich finde, zwei gelungene Aktionen, bei der 9 Gelbe Säcke und eine große Plastiktüte voll wurden!

Das Bild zeigt die Sammlerin mit ihrer „Ausbeute“, worunter auch ein Stück einer Leitplanke war.

Text und Bild: Ramona Stengel