Frühjahrsputz 2020 Wengen
 
 
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„Gnotza raamt auf!“

Getreu diesem Motto sind der Obst- und Gartenbauverein Gnotzheim-Spielberg (OGV) und der Sportverein, die DJK Gnotzheim, dem Aufruf des Landratsamtes Weißenburg-Gunzenhausen gefolgt und haben gemeinsam eine „Frühjahrsputzaktion“ im Gnotzheimer Gemeindegebiet auf die Beine gestellt!

Über 20 Kinder, Jugendliche und Erwachsene hatten sich beim Treffpunkt eingefunden, um, ausgerüstet mit Greifzangen, Warnwesten und Handschuhen, in der Gnotzheimer Flur aufzuräumen bzw. die Abfälle einzusammeln. Selbstverständlich wurde die Aktion unter den derzeit gültigen AHA-Regeln durchgeführt – die Teams wurden nach Hausständen eingeteilt, sodass hier keine Ansteckungsgefahr drohte. Hauptaugenmerk wurde bei der Säuberungsaktion natürlich auf die Gräben bzw. Flächen entlang den Straßen gelegt, aber auch die Feld- und Flurbereinigungswege wurden abgelaufen.
„Was die Leute so alles zum Fahrzeug rauswerfen“ stellten nicht nur die Erwachsenen ungläubig fest, auch die Kinder staunten über die eingesammelte Müll-Menge nicht schlecht. Neben dem allgemeinen Müll, wie Zigarettenschachteln oder Plastikverpackungen etc., durften natürlich ein paar Kuriositäten nicht fehlen: ein Traktorreifen, ein Autoreifen und der Höhepunkt: eine Bettmatratze!
Alle Teilnehmer wurden mit Abfallsäcken ausgestattet, die sie, wenn sie voll waren, am Wegesrand liegen ließen – Bürgermeister Jürgen Pawlicki wurde via WhatsApp über den Standort informiert und sammelte - ausgerüstet mit Quad und Hänger - den gesammelten Unrat ein. Nicht nur den Kindern, die übrigens mit Feuereifer bei der Sache waren, machte die Aktion sehr viel Spaß – alle Helfer trugen fleißig zu einer sauberen Umwelt bei.
Was auch noch besonders auffiel, waren die zahlreichen Silofolienstücke, die der Wind in die Gräben oder in die Wälder blies. Hier wäre ein verantwortungsbewusster Umgang der Verantwortlichen gewünscht. OGV-Vorsitzende Monika Dreger und DJK-Vorsitzender Thomas Pawlicki bedankten sich bei allen fleißigen Helfern und luden diese abschließend noch zu einem kleinen Stehimbiss ein – heutzutage selbstverständlich: mit Abstand!

Text und Bilder: Thomas Pawlicki