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GANS WILDe Wochen in Altmühlfranken - 9. November bis 23. November 2018

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Mit dieser Aktionswoche werden die Kulinarischen Genüsse rund um Wild & Geflügel in die Gaststuben Altmühlfrankens getragen.

Für unser Vorfahren war es ein Fest, wenn sie ein Wildtier erlegten. Das gab Kraft und war eine willkommene Abwechslung auf dem Speiseplan voller Beeren und Pilze. Wild ist nicht nur bei Feinschmeckern sehr beliebt, denn das Fleisch schmeckt besonders aromatisch und lässt sich sehr vielseitig und raffiniert zubereiten. Im Herbst und Winter, der eigentlichen Jagdsaison, ist das Fleisch aus Feld und Flur besonders begehrt. Doch nicht nur geschmacklich ist das Wildbret außergewöhnlich, auch gesundheitlich spricht vieles dafür. Wild ist mager und enthält viel Eiweiß, zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe genau wie Geflügel. Und da das Wild seine Nahrung ausschließlich aus freier Natur bezieht, wächst es quasi „biologisch“ auf - ohne Gabe von Kraftfutter oder Medikamenten. Besonders gut harmoniert Wildfleisch mit Meerrettich. Der „Kren“, wie er in Franken auch genannt wird, verleiht den Speisen eine unverwechselbare Geschmacksnote und stimmt auf die kommende kalte Jahreszeit ein.

 

GANS, Ente, Pute & Co

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Auch das traditionelle Geflügel wie Gans, Ente, Pute, Suppen- und Perlhuhn sowie Wachtel etc. darf in der typische Vorweihnachtszeit nicht fehlen.

Geflügel versorgt den Menschen schon seit 4.000 bis 5.000 Jahren mit Fleisch, Eiern sowie mit Federn für Kopfkissen, Decken und dergleichen. Seine vielfältige Verwendung brachte Wilhelm Busch so auf den Punkt:

„Mancher gibt sich viele Müh Mit dem lieben Federvieh: Einesteils der Eier wegen,Welche diese Vögel legen, Zweitens, weil man dann und wann Einen Braten essen kann; Drittens aber nimmt man auch Ihre Federn zum Gebrauch In die Kissen und die Pfühle, Denn man liegt nicht gerne kühle.“

aus: Max & Moritz

Im Vergleich zu Rindern und Schweinen ist Geflügel relativ anspruchslos und ist deshalb auf fast allen Erdteilen weit verbreitet und diente auch Ärmeren regelmäßig als Eier und Fleischlieferant. Die Jagd auf Wildgeflügel war jedoch meistens dem Adel vorbehalten. Geflügel ist besonders fettarm (bis auf Enten- und Gänsefleisch), hat einen hohen Eiweißgehalt und kann vielfältig zubereitet werden. Lassen Sie sich also von den Kreationen der altmühlfränkischen Küchenchefs überraschen.

Besonderheiten des Krens

Frisch geriebener Kren

Seit mehr als 1000 Jahren wird Meerrettich in unserer Region angebaut und wurde zu einem Wahrzeichen unserer Gegend. Er wird auch das Penicillin unseres Gartens genannt.

Der Kren wird bekanntermaßen gerne zu Fisch- und zu Fleischgerichten gegeben. Aber auch zu Soßen, Sülzen oder in Aufstrichen passt er hervorragend. Aber Meerrettich schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch extrem gesund. Wer einmal die Wurzel geraspelt hat, weiß wie die enthaltenen Scharfstoffe die Augen tränen und die Nase laufen lassen. Meerrettich ist also ein wirksames Heilmittel und wirkt antibakteriell, harntreibend, aktivierend für die Selbstheilungskräfte des Körpers, abtreibend von Giftstoffen und befreiend und stärkend für die Atemwege. Kren ist folglich perfekt für kältere Tage.

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