Kaffeepause in Weißenburg
 
 

Krankheit

Wenn Sie berufstätig sind und krank werden, müssen Sie dies so bald wie möglich, auf jeden Fall noch vor Arbeitsbeginn, dem Arbeitgeber mitteilen. Fragen Sie am besten vorher in Ihrem Betrieb nach, wie Krankmeldungen dort gehandhabt werden. In der Regel benötigen Sie ab dem dritten Krankheitstag ein Attest vom Arzt. Sie bekommen bei Krankschreibung beim Arzt einen "Doppelzettel", davon muss man das kleinere Blatt beim Arbeitgeber abgeben, das größere an die Krankenkasse schicken. Auf diesem Zettel ist die Dauer der Krankschreibung vermerkt. Ist man länger krank, muss man ein Folgeattest ausstellen lassen. Bei einer Krankheit mit einer Dauer bis zu 6 Wochen, erhält man weiterhin sein volles Gehalt. Danach steigt die Krankenkasse ein und zahlt Krankengeld als Lohnersatz. Das Brutto-Krankengeld beträgt in der Regel 70 % des regelmäßigen Brutto-Arbeitsentgelts  vor Beginn der Arbeitsunfähigkeit , höchstens 90 % des Netto-Arbeitsentgelts.

Wenn Sie ein Kind haben, das unter 11 Jahre alt ist und krank wird, können Sie zur Betreuung und Pflege des kranken Kindes bis zu 10 Arbeitstage im Jahr unbezahlt freinehmen, Alleinerziehende bis zu 20 Arbeitstage.  Für diese Tage erhalten Sie keinen Lohn, sondern statt dessen das etwas geringere Krankengeld.

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